Inhaftiert in Hohenschönhausen: Der neue Katalog zum Stasi-Gefängnis

Vortrag/Vorlesung
25. November 2015
19:00 - 00:00 Uhr
Ort: DDR Museum, Besucherzentrum |Karl-Liebknecht-Str. 1 | 10178 Berlin
Veranstalter: Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen

Sehr geehrte Damen und Herren,


gern möchte ich Sie zu der folgenden Veranstaltung der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen einladen.


Inhaftiert in Hohenschönhausen

Der neue Katalog zum Stasi-Gefängnis


Mittwoch, 25. November 2015, 19 Uhr

DDR Museum, Besucherzentrum |Karl-Liebknecht-Str. 1 | 10178 Berlin


Kann man einen Ausstellungskatalog über ein Gefängnis machen? Lassen sich Einsamkeit, Verzweiflung und Leid in einem Bildband darstellen? Die Gedenkstätte im ehemaligen Stasi-Gefängnis in Berlin-Hohenschönhausen ist dieses Wagnis eingegangen und hat ein aufwändig gestaltetes Begleitbuch zu ihrer Dauerausstellung herausgebracht. Es präsentiert erstmals zahlreiche Exponate, historische Fotos und unbekannte Dokumente über das geheimste Gefängnis der DDR. Die Herausgeber des Bandes stellen auf der Veranstaltung nicht nur das Ergebnis ihrer Arbeit vor. Sie diskutieren zugleich mit Experten und Zeitzeugen über die Schwierigkeit, Gewalt und Unterdrückung in einem Museum darzustellen. Voyeurismus, Verdrängung, Information – zwischen diesen Polen bewegt sich die Arbeit vieler  Erinnerungsorte. Der Katalog der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen ist ein Versuch, gleichwohl das Grauen verständlich zu machen.


PROGRAMM


Begrüßung

Robert Rückel

Direktor DDR Museum, Berlin


Vorstellung des Katalogs

Andreas Engwert

Wissenschaftlicher Mitarbeiter Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen


Diskussion

Dr. Hubertus Knabe

Direktor Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen


Dr. Stefan Wolle

Wissenschaftlicher Leiter DDR Museum, Berlin


Prof. Dr. Hermann Schäfer

Ehemaliger Präsident Stiftung Haus der Geschichte


Klaus Kordon

Schriftsteller und ehemaliger Hohenschönhausen-Häftling


Prof. Dr. Andreas Nachama (Moderation)

Direktor Stiftung Topographie des Terrors


Anmeldung unter:

Telefon: 030 / 98 60 82-413, E-Mail: pressestelle@remove-this.stiftung-hsh.de