Der Gedenkort SA-Gefängnis Papestraße, ein ehemaliges Kasernengebäude, wurde von März bis Dezember 1933 von der SA als eines der ersten nationalsozialistischen Konzentrationslager genutzt. 19 Studierende des Masterstudiengangs Mehrsprachige Kommunikation der Universität Gent haben sich mit weitgehend unerforschten Quellenbeständen zur Geschichte des ehemaligen SA-Gefängnisses auseinandergesetzt. Recherchiert haben sie nach Zeugenaussagen und Haft- berichten, welche sich direkt hier verorten lassen. Die Ergebnisse ihrer Recherchen sind in der neuen Sonderausstellung zu sehen. Durch die Worte ehemaliger Häftlinge wird deutlich, was damals in den Haftzellen passiert ist. Ein Kooperationsprojekt der Museen Tempelhof-Schöneberg und der Universität Gent GEDENKORT SA-GEFÄNGNIS PAPESTRASSE
Geöffnet
Dienstag–Donnerstag, Sonntag 14–18 Uhr
für Gruppen nach Voranmeldung
Montag bis Freitag 10–14 Uhr
Führungen jeden Sonntag um 14 Uhr