Einladung zur Lesung mit Hermann Vinke Am Mittwoch, 22.06.2016 | 19.00 Uhr | im Antiquariat Jenior, Marienstraße 5 (Eingang im Hof), Eintritt frei (Spende erbeten)Hermann Vinke liest aus seinem neuen Buch:
„Ich sehe immer den Menschen vor mir“ Das Leben des deutschen Offiziers Wilm Hosenfeld. Er rettete den Pianisten Wladyslaw Szpilman.»Ich versuche jeden zu retten, der zu retten ist«, schrieb der deutsche Wehrmachtsoffizier Wilm Hosenfeld im Jahr 1944 an seine Ehefrau Annemarie. Einer, der ihm sein Leben verdankte, war der polnische Pianist Wladyslaw Szpilman. Doch es waren weit mehr Menschen im besetzten Warschau, die aufgrund des mutigen Einsatzes von Wilm Hosenfeld überlebten. Sein eigenes Leben hingegen endete tragisch: Sieben Jahre nach Kriegsende starb er in sowjetischer Gefangenschaft. Seine Familie sah er nie wieder. Für diese erste Biographie über Wilm Hosenfeld wertete Hermann Vinke zahlreiche Briefe sowie dessen Warschauer Tagebuch aus. Er sprach mit Szpilmans Witwe, die, hoch betagt, noch immer in Warschau lebt. Es ist die zu Unrecht fast vergessene Lebensgeschichte eines Mannes, der zunächst ein überzeugter Nazi war und schließlich tief bewegt und erschüttert von Leid und Elend die Menschlichkeit über Eid und Befehle stellte.Zum Autor:Hermann Vinke gehört zu den bekanntesten Jugendsachbuch-Autoren in Deutschland. Für seine Jugendbücher erhielt er einige der wichtigsten Literaturpreise, u.a. 1981 den Deutschen Jugendliteraturpreis für das Buch „Das kurze Leben der Sophie Scholl“.