Vortrag von Prof. Barbara Zehnpfennig
Für die einen ist Hitlers „Mein Kampf“ unerträglich banal, für die
anderen ist es ein brandgefährliches Werk. Beide Urteile speisen
sich selten aus Kenntnis des Textes, noch dazu widersprechen
sie sich. Im Vortrag soll ein sachlicher Zugang zu diesem umstrittenen
Buch gesucht werden. Das Hauptaugenmerk liegt dabei
auf der Weltanschauung, die Hitler in „Mein Kampf“ entwickelt.
Es wird gezeigt, dass diese Weltanschauung von erstaunlicher
innerer Folgerichtigkeit ist und dass man Hitlers Denken ernst
nehmen muss, wenn man eine Antwort auf die alles entscheidende
Frage finden will, wie es zum Holocaust kommen konnte.
Donnerstag; 11.08.2016, 19 Uhr | Haus der Region,
Hildesheimer Str. 18, 30169 Hannover, N 002
Veranstalter: Region Hannover, Gedenkstätte Ahlem