Prof. Dr. Andreas Wirsching, Leiter des Instituts für
Zeitgeschichte München-Berlin, und Prof. Dr. Dietmar Süß,
Universität Augsburg, Moderation: Wolfgang Niess, SWR
Anfang 2016 erschien die vom Institut für Zeitgeschichte
erarbeitete kritische Edition der in den Jahren 1924 und
1925 von Adolf Hitler verfassten politisch-ideologischen
Schrift „Mein Kampf“. Erstmals liegt diese damit in
einer wissenschaftlich kommentierten Fassung vor. Das
Erscheinen der Edition wurde von einem großen Medienecho
und öffentlichem Interesse begleitet.
Im Gespräch erörtern Prof. Dr. Andreas Wirsching, Leiter des
Instituts für Zeitgeschichte, und Prof. Dr. Dietmar Süß die
Implikationen der Publikation für die Geschichtswissenschaft.
Welche Erkenntnisse folgen aus der Edition und welche
Bedeutung hat „Mein Kampf“ für eine ideengeschichtliche
Erforschung der NS-Herrschaft? Welche Rolle spielt die in der
Öffentlichkeit breit rezipierte Hitlerforschung der letzten
Jahre in der allgemeinen geschichtswissenschaftlichen Auseinandersetzung
mit dem Nationalsozialismus?
Do, 21.07.2016, 18.30 Uhr
Eintritt frei