Die lokale Geschichtsforschung von Jugendlichen hat viele Formate und bringt, für den, der/die sich auf den Prozess einlässt immer spannendes zu Tage und fördert die eigene Persönlichkeitsbildung auf facettenreiche Weise.
Wir möchten Sie heute auf ein sehr erfolgreiches Format, den Start des Geschichtswettbewerbs des Bundespräsidenten 2018/2019 aufmerksam machen. Unter einem spannenden Themenschwerpunkt, der garantiert genügend Freiraum für die eigenen Gestaltung lässt, können Jugendliche die Geschichte ihrer Region, eines Ereignisses oder auch ganz persönliche Familiengeschichte erforschen.
Wir möchten Sie als Multiplikator*innen und Fachkräfte dazu einladen, den Geschichtswettbewerb kennenzulernen, um Ihren Jugendlichen/ ihren Schüler*innen diese Erfahrung zu ermöglichen. Sie möchten sich als Tutor*in für Schüler*innen engagieren? Sie trauen sich nicht zu, sich als Tutor*in zu engagieren, kennen aber junge Menschen für die eine Teilnahme am Geschichtswettbewerb genau das richtige wäre? Sie denken bisher, der Geschichtswettbewerb ist doch eh nur etwas für Gymnasiast*innen? Sie denken bisher, Wettbewerbsbeiträge können nur als ellenlange wissenschaftliche Abhandlungen eingereicht werden?
Bei unserer Auftaktveranstaltung kommen wir dazu ins Gespräch und finden gemeinsam einen Weg: zum aktuellen - aber noch geheimen - Thema, zu Formaten, zu jungen Menschen, zu Tutor*innen.
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.
Historisches Forschen mit Schüler*innen – Auftaktveranstaltung zum Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten 2018/19
Am Donnerstag, den 30. August 2018, von 10.00–15.30 Uh
findet die Brandenburger Auftaktveranstaltung
im Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte in Potsdam, Am Neuen Markt 9 in 14467 Potsdam
statt. Sie können sich per E-Mail unter heyl@ravensbrueck.de anmelden.
Der Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten ist der größte historische Forschungswettbewerb für junge Menschen in Deutschland. Nach dem Prinzip des „forschenden Lernens“ erkunden Kinder und Jugendliche sechs Monate lang ihre Regional- und Familiengeschichte. Sie recherchieren in Archiven, befragen Expert*innen und sprechen mit Zeitzeug*innen. Zu Themen wie »Alltag im Nationalsozialismus«, »Migration in der Geschichte« oder »Anders sein. Außenseiter in der Geschichte« haben bereits über 141.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer in rund 31.500 Projekten Geschichte erforscht.
Mehr Informationen auf www.geschichtswettbewerb.de
Die Fortbildung wendet sich an Geschichtslehrer*innen aller Schulformen und andere Multiplikator*innen, die sich über die Betreuung eines Beitrags zum Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten informieren sowie Tipps und Anregungen für die historische Projektarbeit im Unterricht erhalten möchten.
Programm:
10.00-10.20 | Begrüßung Dr. Kurt Winkler, Direktor des Hauses der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte Dr. Matthias Heyl, Koordinator der Landesjury Brandenburg des Geschichtswettbewerbs des Bundespräsidenten Sandra Brenner, Referentin des Zeitwerk, Beratungsstelle für lokale Geschichtsarbeit des Landesjugendrings Brandenburg Katharina Zöller, Mitarbeiterin des Zentrums für Zeitgeschichtliche Forschung, Potsdam |
10.20-11.30 | Kennenlernen
Einführung in den Wettbewerb
Einführung in das Wettbewerbsthema und erste Assoziationen (Metaplanwand)
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11.30-12.00 | Pause |
12.00-14.00 | Vorstellung von möglichen Themen und Zugängen und „Sprechstunde” |
14.00-14.30 | Pause |
14.30-15.30 | Fragen und Antworten zur Tutor*innen-Arbeit und Jury-Arbeit |
15.30 | Ausklang und Kaffee |
Die Veranstaltung der Körber-Stiftung findet in Kooperation mit dem Haus der Brandenburgisch –Preußischen Geschichte und der Beratungsstelle Zeitwerk des Landesjugendring Brandenburg e.V. statt.