Im Mittelpunkt des Workshops steht der Austausch über die Übertragbarkeit der Sozialen Netzwerkanalyse auf geschichtswissenschaftliche Fragestellungen. In den Geschichtswissenschaften sind die theoretischen Konzepte und methodischen Ansätze der Netzwerkforschung nach wie vor kaum vertreten, geschweige denn etabliert. Inwieweit bestehende theoretische, methodische und technische Paradigmen sinnvoll nutzbar gemacht werden können, an welchen Stellen eigene Konzepte entwickelt werden müssen und welchen grundsätzlichen Erkenntnismehrwert der Netzwerkansatz für die Geschichtswissenschaften hat, soll geklärt werden Anders als bei der Sozialen Netzwerkanalyse stehen bei der Historischen Netzwerkanalyse die disziplineigenen Erkenntnisinteressen und Anforderungen im Vordergrund. Methodisch legt dieser Ansatz etwa ein stärkeres Gewicht auf die Probleme, die aus der Arbeit mit hochgradig interpretationsbedürftigem und häufig fragmentarischem Datenmaterial entstehen.
Wissenschaftlche Leitung:
Marten Düring, KWI
TeilnehmerInnen:
Dr. Ulrich Eumann, NS-Dokumentationszentrum Köln
Linda Keyserlingk, Universität Potsdam
Verena Kücking, NS-Dokumentationszentrum Köln
Jascha März, NS-Dokumentationszentrum Köln
Daniel Reupke, Universität des Saarlands
Wilko Schroeter, Universität Wien
Martin Stark, Universität Trier
Anmeldung bei Marten Düring, KWI, Tel. 0201/ 7204-158, marten.duering@kwi-nrw.de
Weitere Informationen finden Sie hier.
Eine Veranstaltung des Center for Interdisciplinary Memory Research (CMR) am KWI.