„Helmholtz Revisited – aus Geschichte lernen“

18. Januar 2023
19:00 - Uhr
Ort: Alte Synagoge, Edmund-Körner-Platz 1, 45127 Essen
Veranstalter: Alte Synagoge Essen

Einführung zur Ausstellung

In dem von der Arbeitsgruppe Vielfalt initiierten Projekt „Aus Geschichte lernen - Essener Helmholtz- Gymnasium Revisited“ stand für die Schüler*innen des Q2-Zusatzkurses Sozialwissenschaften (Schuljahr 2021/2022) vor allem die Auseinandersetzung mit dem Holocaust und das Gedenken an die im Nationalsozialismus verfolgten und ermordeten Menschen im Mittelpunkt der Arbeit.

Vernissage Wechselausstellung 18. Januar 2023

Dazu haben die Schüler eigenständig Biografien zu ehemaligen Helmholtz-Schülern recherchiert, die zwischen 1909-1932 Schüler der Schule waren und zum Teil das Abitur am Helmholtz-Realgymnasium abgelegt haben:

  1. Opfer, die aufgrund ihres jüdischen Glaubens und/ oder ihrer Homosexualität von den Nationalsozialisten deportiert und ermordet wurden: Ernst Ellson, Kurt Stiefel, Max Rosenberger
  2. Überzeugter Nationalsozialist und Mittäter: Otto Dietrich (Reichspressechef der NSDAP)
  3. Kulturschaffende aus dem Film- und Theaterbereich als Mitläufer im stillen Widerstand zum Nationalsozialismus?!: Helmut Käutner und Paul Klinger

Im Unterricht wurden die Schüler:innen bei den Recherchen und der Projektarbeit von Wolfgang Berude, einem versierten Kenner der Geschichte des Ruhrgebiets, und den Lehrkräften Fritz Blanke und Semir Badrani unterstützt. Herr Blanke, selber ehemaliger Schüler des
Helmholtz-Gymnasiums, unterrichtet die Fächer Politik, Sozialwissenschaften und Englisch und Herr Badrani die Fächer Deutsch und Geschichte.
Darüber hinaus leitet Herr Badrani seit 2019 die Arbeitsgruppe Vielfalt, die sich mit Fortbildungen für das Kollegium, ganztägigen Projekttagen und weiteren Initiativen für Toleranz und Akzeptanz und gegen Antisemitismus, Rassismus und Homophobie innerhalb und außerhalb der Schule einsetzt.

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