Vor 70 Jahren fand das gescheiterte Attentat auf Hitler statt. Ab Sommer 1944 diente das Krankenrevier des KZ Sachsenhausen als Haftlazarett der Gestapo-Sonderkommission „20. Juli“. Einige der Beteiligten des Hitler-Attentats vom 20. Juli 1944, die erkrankt waren oder bei Selbstmordversuchen schwer verletzt worden waren, wurden nach Ihrer Verhaftung ins KZ Sachsenhausen verschleppt. Ihre Geschichte wird in der Dauerausstellung “Medizin und Verbrechen“ im ehemaligen Krankenrevier dargestellt.
Referentin: Dr. Astrid Ley, stellv. Gedenkstättenleiterin
Treffpunkt: Besucherinformationszentrum
Teilnahmegebühr: 3 Euro (ermäßigt 2 Euro)