Ab dem 30.März 2012 zeigt das HAUS am KLEISTPARK die vom Aktiven Museum erarbeitete kulturhistorische Ausstellung „Gute Geschäfte – Kunsthandel in Berlin von 1933 – 1945“.
„Gute Geschäfte“ beleuchtet beispielhaft anhand der Geschichte von 14 Berliner Kunsthandlungen und Auktionshäusern, wie die NS-Kulturpolitik auf eine bis dahin weitgehend unabhängige Branche Einfluss nahm. Neben einigen prominenten Häusern werden auch kleine, bisher weitgehend unbekannte Galerien und Händler dokumentiert.
Die Ausstellung wurde 2011 bereits mit großem Erfolg im Berliner Centrum Judaicum sowie im Landesarchiv Berlin präsentiert. Regina Mönch schrieb über „Gute Geschäfte“ 2011 in der FAZ als einer „ausgezeichneten, erstaunlich faktenreichen und sehr differenzierten Ausstellung“.
Zur Zeit konzentrieren sich zahlreiche Galerien in unmittelbarer Nachbarschaft zum HAUS am KLEISTPARK im Gebiet der nördlichen Potsdamer Strasse. Mit ihrem Standort knüpfen sie an die Tradition des früheren Galerieviertels im südlichen Tiergarten an, dessen Ära mit der Naziherrschaft und dem 2. Weltkrieg zu Ende ging. Aus diesem Grund liegt es nahe, die Ausstellung im HAUS am KLEISTPARK noch einmal dem interessierten Publikum zugänglich zu machen, zumal nach wie vor Aspekte der Thematik zur Aufarbeitung anstehen.
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