In Kooperation mit der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora und dem Deutschen Historischen Museum Mit:Prof. Dr. Alexander Koch, Präsident der Stiftung Deutsches Historisches Museum (Begrüßung)Dr. Zuzanna Bogumił, Soziologin und Kulturwissenschaftlerin an der Maria Grzegorzewska-Akademie in WarschauMirjam Sprau, M.A., Forschungsstelle Osteuropa in Bremen Dr. Aleksej Zacharčenko, Abteilung der Russischen Akademie der Wissenschaften in Samara Moderation:Dr. Julia Landau, Kustodin für den Bereich sowjetisches Speziallager an der Gedenkstätte Buchenwald Die Geschichte des stalinistischen Gulag konnte in der Sowjetunion, in der DDR und der Volksrepublik Polen nur in Ansätzen erzählt und nicht erforscht werden. Sie blieb beschränkt auf die familiäre und private Erinnerung. In der Bundesrepublik Deutschland und in der gesamten westlichen Welt wurde „Gulag“ mit Alexander Solschenizyns Roman „Archipel Gulag“ zu einem bekannten Begriff. Seit der Öffnung der Grenzen nach 1990 sind die Archive teilweise zugänglich. Es hat sich eine neue internationale Forschung zum sowjetischen Repressionssystem entwickelt, die die Muster der nationalen Erzählungen verlässt und auch die Darstellung von Gulag-Geschichte(n) in Museen und Ausstellungen untersucht. Die Podiumsdiskussionbietet einen Einblick in den aktuellen Forschungsstand. Sie ist Bestandteil des Rahmenprogramms zur Ausstellung „Gulag. Spuren und Zeugnisse 1929–1956“, die im Deutschen Historischen Museum noch bis zum 1. September 2013 zu sehen ist. Sprache: Deutsch/Polnisch/Russisch mit Simultanübersetzung Information:Nina HappeProjektbearbeitung Ost- und SüdosteuropaHeinrich-Böll-StiftungE happe@boell.deT +49 (0)30 285 34 384Hinweis:Wir weisen darauf hin, dass im Rahmen dieser Veranstaltung Foto-/Ton- und Filmaufnahmen von TV-Sendern sowie für öffentliche und nicht-öffentliche Zwecke gemacht werden können.