Begrüßung:
Dr. Anja Siegemund (Stiftung Neue Synagoge Berlin - Centrum Judaicum)
Moderation:
Gisela Dachs (Publizistin, Tel Aviv)
Als Gäste nehmen folgende Autoren teil:
Prof. Astrid von Busekist (Sciences Po, Paris)
Dr. Miriam Rürup (Institut für die Geschichte der deutschen Juden, Hamburg)
Assaf Uni (Journalist, Tel Aviv-Jaffa/Berlin)
Um Anmeldung wird gebeten unter info@centrumjudaicum.de
Grenzen bestehen immer und fast überall, sie trennen, blockieren und bremsen, schützen und beschränken. Sie funktionieren als Trennwände, Übergänge oder Nahtstellen. Deren Unüberwindbarkeit hat für Juden in der Vergangenheit aber auch oft den Tod bedeutet. Ihr Dasein als Minderheit und transnational vernetzte Diaspora, die einer spezifischen Tradition verpflichtet war, begründete viele Generationen lang den besonderen Status der Juden in Europa.
In dem Bestreben, als gleichberechtige Bürger dazuzugehören, d.h. in die jeweiligen Mehrheitsgesellschaften aufgenommen zu werden, mussten gesellschaftliche Schranken gesprengt werden. Wer dabei aber seine Identität(en) nicht aufgeben wollte, stand zugleich noch vor einer weiteren Herausforderung: die Bewahrung der eigenen Tradition, was wiederum Abgrenzung bedeutete. In diesem Almanach geht es um die Sichtung und Bedeutung dieser verschiedenen Grenzlinien - innere und äußere, psychologische und mentale, soziale, politische und geographische.
Grenzen. Jüdischer Almanach der Leo Baeck Institute.
Herausgegeben von Gisela Dachs im Auftrag des Leo Baeck Instituts Jerusalem. Berlin: Jüdischer Verlag im Suhrkamp Verlag 2015
Eine Kooperationsveranstaltung des Leo Baeck Instituts Jerusalem, des Jüdischen Verlags im Suhrkamp Verlag und der Stiftung Neue Synagoge Berlin - Centrum Judaicum.
Nähere Informationen entnehmen Sie bitte der anliegenden Einladung.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
Anhang