GÖTTINGEN IM APRIL 1945. BEFREIUNG UND BESATZUNG AUS UNTERSCHIEDLICHEN PERSPEKTIVEN

13. Januar 2016
15:30 - 00:00 Uhr
Ort: Göttinger Zeitzeugenprojekt, Am Goldgraben 14, Göttingen
Veranstalter: Freie Altenarbeit Göttingen in Zusammenarbeit mit dem VNB (Verein Niedersächsischer Bildungsinitiativen)

Gespräch mit dem Lokalhistoriker

Dr. Martin Heinzelmann, Moderation: Regina Meyer

Als sich 1945 die US-Truppen Göttingen näherten,

befanden sich in der Stadt neben den Einwohnern

und Einwohnerinnen zahlreiche Verwundete, viele

Flüchtlinge und mindestens 10.000 Zwangsarbeit-

erInnen. Während NSDAP-Kreisleiter Dr. Gengler

entschlossenen Widerstand forderte, wollte Oberbürgermeister Albert Gnade retten, was noch zu retten

war. Schließlich wurde am 08. April „Feindalarm“

ausgelöst, einige Granaten schlugen ein und

Oberbürgermeister Gnade traf die US-Truppen, die

weitestgehend ohne Kampf eingerückt waren, vor

dem Rathaus.

Lokalhistoriker Dr. Martin Heinzelmann, Göttingen,

berichtet dazu aus seinen Forschungen, anschließend

finden Erinnerungen an den April 1945 aus dem

Publikum Gehör.

Veranstaltet von der Freien Altenarbeit Göttingen in

Zusammenarbeit mit dem VNB (Verein Niedersächsischer Bildungsinitiativen).


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