Gespräch mit dem Lokalhistoriker
Dr. Martin Heinzelmann, Moderation: Regina Meyer
Als sich 1945 die US-Truppen Göttingen näherten,
befanden sich in der Stadt neben den Einwohnern
und Einwohnerinnen zahlreiche Verwundete, viele
Flüchtlinge und mindestens 10.000 Zwangsarbeit-
erInnen. Während NSDAP-Kreisleiter Dr. Gengler
entschlossenen Widerstand forderte, wollte Oberbürgermeister Albert Gnade retten, was noch zu retten
war. Schließlich wurde am 08. April „Feindalarm“
ausgelöst, einige Granaten schlugen ein und
Oberbürgermeister Gnade traf die US-Truppen, die
weitestgehend ohne Kampf eingerückt waren, vor
dem Rathaus.
Lokalhistoriker Dr. Martin Heinzelmann, Göttingen,
berichtet dazu aus seinen Forschungen, anschließend
finden Erinnerungen an den April 1945 aus dem
Publikum Gehör.
Veranstaltet von der Freien Altenarbeit Göttingen in
Zusammenarbeit mit dem VNB (Verein Niedersächsischer Bildungsinitiativen).
Weitere Termine der Veranstaltungsreihe "Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus"