Gewalt in Konzentrationslagern

6. Juli 2010
20:00 - 00:00 Uhr
Ort: Stiftung Topographie des Terrors
Veranstalter: Stiftung Topographie des Terrors

Elissa Mailänder Koslov und Marc Buggeln im Gespräch mit Michael Wildt

Topographie des Terrors | Auditorium | Niederkirchnerstraße 8 | Berlin-Kreuzberg

Eintritt frei

Dr. Elissa Mailänder Koslov hat in ihrer Studie: „Gewalt im Dienstalltag. Die SS-Aufseherinnen des Konzentrations- und Vernichtungslagers Majdanek 1942-1944“ die Motive der SS-Aufseherinnen im Konzentrationslager Majdanek und die von ihnen ausgeübte alltägliche Gewalt untersucht. In seinem Buch: „Arbeit & Gewalt. Das Außenlagersystem des KZ-Neuengamme“ unterzieht Dr. Marc Buggeln die Gewalt- und Handlungsoptionen der Täter sowie die Überlebensstrategien der Opfer in den insgesamt 86 Außenlagern des KZ-Neuengamme einem systematischen Vergleich.

Marc Buggeln, 1971 geboren, ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Humboldt Universität Berlin. Er ist Redaktionsmitglied der Zeitschriften „Werkstatt Geschichte“ und „Sozial.Geschichte Online“. Für „Arbeit & Gewalt. Das Außenlagersystem des KZ Neuengamme“ erhielt Marc Buggeln 2009 den Herbert-Steiner-Preis des Dokumentationsarchivs des österreichischen Wider-stands.

Elissa Mailänder Koslov arbeitet als Fachlektorin des DAAD an der École des Hautes Études en Science Sociales in Paris sowie Koordinatorin des Doktorandenprogramms des Centre interdisciplinaire D’études et de recherches sur l’Allemagne. Zuvor war sie Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Center for Interdisciplinary Memory Research am Kulturwissenschaftlichen Institut in Essen.

Michael Wildt, 1954 geboren, ist Professor für Neuere Geschichte an der Humboldt- Universität zu Berlin. Er hat zahlreiche Studien zur Geschichte der Gewalt und zum nationalsozialistischen Terrorapparat vorgelegt. Zuletzt erschien der gemeinsam mit Frank Bajohr herausgegebene Sammelband Volksge-meinschaft. Neue Forschungen zur Gesellschaft des Nationalsozialismus (2009).

Gemeinsam mit der Humboldt-Universität