Die multimediale Ausstellung „Gewalt gegen Weimar“ veranschaulicht die Facetten der Gewalt in den Jahren 1918 bis 1923. Sie macht sichtbar, wie Extremisten und Separatisten die Weimarer Republik an den Rand eines Bürgerkriegs brachten, mit welch drastischen Mitteln der Staat vorging und wie Sprache und Literatur der Zeit auf die Brutalität der Ereignisse reagierten. Zugleich stellt die Ausstellung die Frage nach den Kontinuitätslinien einer langen Geschichte politischer Gewalt in Deutschland – von der Weimarer Republik über die NS-Zeit bis heute.
Begrüßung:
Dr. Andrea Riedle, Direktorin der Stiftung Topographie des Terrors
Grußworte:
Kai Wegner, Regierender Bürgermeister von Berlin
Dr. Andreas Görgen, Leitender Beamter bei der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien
Zur Ausstellung:
Prof. Dr. Martin Sabrow, Wissenschaftlicher Leiter der Ausstellung
Im Anschluss:
Rundgang durch die Ausstellung, kleiner Empfang
Eine Ausstellung des Vereins Weimarer Republik e.V. in Kooperation mit der Walther Rathenau-Gesellschaft und dem Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam