Geschichtswerkstatt zum deutsch-polnischen Nachbarschaftsverhältnis. - Brückenbau vor dem Weltjugendtag

19. November 2015 -
22. November 2015
Ort: Oswiecim und Krakow/Polen
Veranstalter: Maximilian-Kolbe-Werk

Geschichtswerkstatt zum deutsch-polnischen Nachbarschaftsverhältnis. Vorbereitungsseminar in der KZ-Gedenkstätte Auschwitz im polnischen Oświęcim und in Kraków für junge Erwachsene und Gruppenverantwortliche beim nächsten Weltjugendtag. 

"Obok" - "Tür an Tür" titelte eine große, gemeinsam erstellte Ausstellung zum deutsch-polnischen Verhältnis: Eine wechsel- und in der Vergangenheit oft auch leidvolle Nachbarschaft, die inzwischen von positiver Aufbruchstimmung bestimmt ist.

Zum Weltjugendtag 2016 öffnet Polen seine Türen und lädt interessierte Deutsche und andere Europäer sowie Gäste aus allen Regionen der Welt herzlich ein, Krakow näher kennen zu lernen und Gemeinsamkeiten in Kultur und Glaube zu entdecken. Die Begegnung steht unter dem Vers aus der biblischen Bergpredigt, der als Losung und Leitsatz das Programm bestimmt: "Selig die Barmherzigen, denn sie werden Erbarmen finden!"

Bei dieser Entdeckungsreise ist auch die jüngste Geschichte stets mit im gedanklich-gefühlsmäßigen Gepäck, weshalb eine Begegnung im Austausch intensive Vorbereitungen erfordert. Mut machen, historische Hintergründe ausleuchten und das Bewusstsein für "Stolperfallen" schärfen möchte das Maximilian-Kolbe-Werk mit dem Geschichtsort Villa ten Hompel. Das katholische Hilfswerk für KZ- und Ghettoüberlebende gehört zu denen, die mitten im Kalten Krieg das Eis im frostigen Verhältnis der Nationen zu brechen halfen. Das durch Spenden finanzierte Werk lädt gemeinsam mit der NS-Erinnerungsstätte der Stadt Münster zu einer Geschichtswerkstatt ein - als Einstimmung auf den Weltjugendtag und zum begleitenden Brückenschlag mit polnischen Bistümern.

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