it diesem Programm können Jugendliche lernen, dass Geschichte nicht einfach gegeben ist, sondern Fragen und Interpretationsspielraum zulässt. Sie ist immer auch ein Teil derjenigen, die sie betrachten.
Das Programm beginnt mit einem Workshop im „Geschichtslabor“ des Jugend Museums, bei dem die Schülerinnen und Schüler lernen, welche Fragen sie an historische Objekte stellen müssen, um sie interpretieren zu können.
Im Haus der Wannsee-Konferenz beschäftigen sie sich am zweiten Tag damit, welche Quellen über die Besprechung am 20. Januar 1942 Aufschluss geben – und welche Fragen diese Quellen nicht beantworten können. Darüber hinaus lernen sie, zwischen Doku-menten aus Täter- und aus Opferperspektive zu unterscheiden.
Am dritten Tag reflektieren die Jugendlichen mit Hilfe der Ausstellung 7xjung ihre persönliche Sicht auf Geschichte und lernen zu verstehen, welche Folgen unterschiedliche Perspektiven auf Geschichte haben können.
Termine
29.6., 30.6., 1.7.2016
ab Klasse 9 / ab 14 Jahren
2. Tag, 5 Stunden:
Haus der Wannsee-Konferenz