POLNISCH-TSCHECHISCHES SEMINAR FÜR JUGENDLICHE
Während des Seminars beschäftigen sich die Teilnehmer_innen im Alter von 16 bis 18 Jahren mit der Geschichte vom Krieg und Holocaust gesehen und wahrgenommen von zwei jüdischen Mädchen: Helga Hošková-Weissová und Rutka Laskier. Beide schufen in ihren Tagebüchern genaue Beschreibungen des Alltags während der Besatzungszeit, erfüllt von Angst, Hoff nung und dem Vorgefühl eines Kindes über die heranrückende Katastrophe. Die Schicksale von beiden Heldinnen enthüllen die Prozesse der Stigmatisierung, Diskriminierung, Ausgrenzung und des Unrechts, die in den 30-er und 40-er Jahren des 20. Jahrhunderts zur Vernichtung von fast 6 Millionen europäischer Juden geführt haben, wovon fast eine Million in Auschwitz umgekommen ist. Das Seminar ermöglicht den Teilnehmer_innen die individuellen Schicksale von beiden Heldinnen der Tagebücher im breiteren historischen Kontext zu verorten sowie die gemeinsame Diskussion über die Bedeutung von diesen historischen Ereignissen für sie selbst und die Gesellschaften, in denen sie leben.
Die Arbeitsergebnisse werden in einem Film dokumentiert.
<dl ><dt>Termin:</dt><dd>14.11.-20.11.2015, IJBS Oświęcim/Auschwitz</dd><dt>Organisation:</dt><dd>IJBS Oświęcim/Auschwitz, Stiftung Brama Cukermana in Będzin, Institut Theresienstädter Initiative in Prag</dd><dt>Info:</dt><dd>Elżbieta Pasternak</dd></dl>