Der Fall Gurlitt hat der deutschen und internationalen Öffentlichkeit gezeigt, dass die Folgen der nationalsozia-listischen Raubpolitik immer noch andauern. Viele Vermögenswerte wurden bis heute den rechtmäßigen Eigentümern nicht zurückgegeben. Schon 1997 wurde vom US-Bundesstaat New York eine Behörde gegründet, um kostenlos Opfer des Holocausts und ihren Erben dabei zu helfen, Bankkonten, Versicherungspolicen und Kunstwerke zurückzuerhalten, die verloren gegangen, gestohlen oder unter Zwang und Bedrohung wegen der nationalsozialistischen Verfolgungsmaßnahmen verkauft worden waren. Über Erfolge und Misserfolge der Restitution soll in diesem Vortrag berichtet werden.
Kooperation mit: Geschichtsort Villa ten Hompel