Mit der Wanderausstellung „Geraubte Kinder“ wird an ein bisher weitgehend unbekanntes Kriegsverbrechen erinnert: Die Nationalsozialisten raubten während des Zweiten Weltkriegs Kinder in den besetzten Gebieten. Die Ausstellung dokumentiert die Biografien und Schicksale von Menschen, die als Kinder aus Polen, Russland, Slowenien, Tschechoslowakei und Norwegen wegen ihres vermeintlich „arischen“ Aussehens nach Deutschland verschleppt worden sind. Sie wurden in Pflegefamilien, Heimen oder in Lagern zwangsgermanisiert.
Eine Ausstellung des Vereins „geraubte Kinder – vergessene Opfer“ e.V.