im Karmel Heilig Blut Dachau
bei der KZ-Gedenkstätte
Alte Römerstraße 91
Georg Häfner *19. Oktober 1900 in Würzburg 1918 Abitur - im letzten Kriegsjahr zum Heer einberufen | ab 1919 Theologiestudium | 1920 Eintritt in den Dritten Orden vom Berge Karmel | 13. April 1924 Priesterweihe | 1924 bis 1928 Kaplan in Motten, Goldbach, Mürsbach, Altglashütten | ab Nov. 1934 Pfarrer in
Oberschwarzach. | 31.10.1941 verhaftet | gestorben 20.08.1942 im KZ Dachau
Zum Inhalt des Oratoriums:
Häfner wird zusammen mit anderen Priestern in das KZ Dachau eingeliefert und muss dabei erste entwürdigende Schikanen über sich ergehen lassen. In der Kapelle in Dachau erfährt er, dass es den Priestern dort gestattet ist, Gottesdienst zu feiern: Ein Rettungsanker. Häfner trifft auf Blockführer Reinhard, der von ihm verlangt, dass er ihm kurz vor seinem nahen Tode die Sterbesakramente spenden soll. Reinhard verspricht ihm dafür, dass er dann
das Lager unversehrt verlassen dürfe. Häfner befindet sich in einem Zwiespalt: Auf der einen Seite die Chance in Freiheit wieder Dienst in seiner Gemeinde tun zu können, die aber verbunden ist mit der besonderen Herausforderung
einem wenig reuigen Sünder die Absolution zu erteilen, auf der anderen Seite
das menschenunwürdige Leben und wahrscheinliche Sterben im Lager Dachau ...