Gedenkveranstaltung für die Opfer des NS-Völkermordes an den Sinti und Roma in der Gedenkstätte Sachsenhausen
Vor 75 Jahren, am 16. Dezember 1942, unterzeichnete Himmler den sogenannten „Auschwitz-Erlass“, der die Deportation von Sinti und Roma aus ganz Europa in das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau anordnete – unter ihnen 10.000 deutsche Sinti und Roma aus dem damaligen Reichsgebiet. Insgesamt wurden im besetzten Europa mehrere Hunderttausend Sinti und Roma in Konzentrationslagern oder durch Einsatzgruppen der SS ermordet. Im Konzentrationslager Sachsenhausen waren mehr als 1.000 Sinti und Roma inhaftiert.
Am Donnerstag, den 14. Dezember 2017 um 12.00 Uhr, erinnert der Zentralrat Deutscher Sinti und Roma in der Gedenkstätte Sachsenhausen am zentralen Gedenkort „Station Z“ mit einer Gedenkveranstaltung und einer Kranzniederlegung an die Opferdes nationalsozialistischen Völkermordes an den Sinti und Roma.
Begrüßung
Prof. Dr. Günter Morsch, Direktor der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten
Ansprachen
Romani Rose, Vorsitzender des Zentralrates Deutscher Sinti und Roma Lona Strauss-Dreißig für die Überlebenden
Kranzniederlegung
Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen
Straße der Nationen 22, 16515 Oranienburg
Treffpunkt: 11:30 Uhr am NeuenMuseum, von hier gemeinsamer Gang zur „Station Z“
In Kooperation mit der Gedenkstätte und dem Museum Sachsenhausen.
Information: 03301-810921 /ohm@gedenkstaette-sachsenhausen.de/www.stiftung-bg.de
Einladung (pdf)