Filmvorführung
„Nicht wiedergekommen“
Film von Jana Müller (Alternatives Jugendzentrum e.V. Dessau)
Etwa eine halbe Million Sinti und Roma wurden in der Zeit des Nationalsozialismus ermordet. Von 27 Angehörigen der Korbmacherfamilie Franz, deren Heimat bis zum Beginn des Völkermordes Magdeburg und der Fläming waren, überlebten lediglich vier Personen.
Die Orte, an denen Familienmitglieder litten und starben, stehen für unvorstellbares Leid: Magdeburg-Holzweg, Sachsenhausen, Lichtenburg, Ravensbrück, Mauthausen, Dachau, Neuengamme, Bernburg, Buchenwald, Auschwitz-Birkenau, Mittelbau-Dora, Bergen-Belsen.
Wald-Frieda Weiss, geborene Franz, erinnert sich in der Dokumentation „Nicht wiedergekommen“ schmerzlich an den Verlust ihrer Mutter, mit der sie gemeinsam viele Jahre in den Konzentrationslagern Lichtenburg und Ravensbrück litt, bis Franziska Franz in der Bernburger Gaskammer ermordet wurde, sowie an den geliebten Vater Gustav Franz, der im Konzentrationslager Mauthausen an den Folgen von Misshandlungen starb.
Ehrengäste der Gedenkveranstaltung
sind Enkel und Urenkel von Franziska und Gustav Franz.
Es sprechen
Musikalische Begleitung
Constanze Jaiser und Jascha Pampuch (Berlin)
Moderation
Jana Müller (Alternatives Jugendzentrum e.V. Dessau)
18 Uhr Kranzniederlegung im SchlosshofEine Kooperationsveranstaltung
der Gedenkstätte KZ Lichtenburg/ Stiftung Gedenkstätten Sachsen-Anhalt
und des Alternatives Jugendzentrum e.V. Dessau
Anfragen und Anmeldungen richten Sie bitte an
Gedenkstätte KZ Lichtenburg
Schlossstraße 1
06922 Prettin
Tel.: 035386-22 382