Am 22. Juni 1941 begann der deutsche Überfall auf die Sowjetunion. Der Angriff bedeutete den Auftakt zu einem erbarmungslosen Vernichtungskrieg, in dem 27 Millionen sowjetische Bürger, mehrheitlich Zivilisten, ums Leben kamen. In Deutschland sind sowjetische Kriegstote des Zweiten Weltkriegs an 3.500 Orten bestattet: ermordete Kriegsgefangene, Zwangsarbeiter und KZ-Opfer sowie in den Kämpfen der letzten Kriegsmonate auf deutschem Boden gefallene Rotarmisten.
Anlässlich des 75. Jahrestags des deutschen Überfalls gedenken wir insbesondere der sowjetischen Opfer des Vernichtungskrieges im Osten.
PROGRAMM
Begrüßung
Dr. Jörg Morré, Direktor Deutsch-Russisches Museum Berlin-Karlshorst
Grußworte
Markus Meckel, Präsident Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V.
Günter Saathoff, Vorstand Stiftung »Erinnerung, Verantwortung und Zukunft«
Gedenkrede
Prof. Dr. Norbert Lammert, Präsident des Deutschen Bundestages
Berichte über Begegnungen mit Zwangsarbeitern/innen
Freiwillige von Aktion Sühnezeichen Friedensdienste e. V.
Musikalische Umrahmung
Trio Scho
Gemeinsame Veranstaltung mit Aktion Sühnezeichen Friedensdienste e.V., Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V., Stiftung Deutsches Historisches Museum, Stiftung »Erinnerung, Verantwortung und Zukunft« (EVZ), Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas und Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.
Eine Veranstaltung der Ständigen Konferenz der Leiter der NS-Gedenkorte im Berliner Raum aus der Themenreihe zum 75. Jahrestag des deutschen Angriffs auf die Sowjetunion.
Weitere Veranstaltungen aus dieser Reihe finden Sie hier. (pdf)