Gedenkstättenpädagogik in der Migrationsgesellschaft – was kann das heißen?

27. März 2015
14:00 - 19:00 Uhr
Ort: KZ-Gedenkstätte Neuengamme
Veranstalter: KZ-Gedenkstätte Neuengamme

Fortbildung mit Rosa Fava.

Für viele Gedenkstättenpädagoginnen und Gedenkstättenpädagogen stellen monokulturell deutsche Schulklassen eine Herausforderung dar: Wie ist umzugehen mit der Diversität der Gruppe? In diesem  Workshop soll über unbewusste Selbstverständlichkeiten einer „Gedenkstättenpädagogik in der Migrationsgesellschaft“ diskutiert werden. Es geht darum, die eigenen Erfahrungen im pädagogischen Alltag mit Blick auf das Differenzkriterium Herkunft (der Eltern und Großeltern) zu reflektieren und Materialien zu analysieren, die in ihren Themen, Methoden oder Perspektiven auf die migrationsgesellschaftliche Realität reagieren. Ein theoretischer Input gibt Impulse dazu, auf rassismuskritischer Grundlage Beurteilungskriterien zu entwickeln.

Dr. Rosa Fava promovierte 2013 an der Universität Hamburg und leitet zurzeit im Jüdischen Museum Berlin das Projekt "Vielfalt in Schulen".