Eintritt: frei
Schon seit fast zwei Jahren beschäftigt sich eine Ronsdorfer Arbeitsgruppe auf Anregung des Oberbürgermeisters unter der Leitung der Begegnungsstätte Alte Synagoge mit der Aufgabe, in Ronsdorf ein Mahnmal zur Erinnerung an die fahnenflüchtigen Soldaten zu entwickeln, die im Zweiten Weltkrieg auf dem Schießplatz in Ronsdorf erschossen wurden.
Das Thema „Deserteure“ ist nicht unumstritten, und Denkmalsetzungen für ungehorsame Soldaten der Wehrmacht haben noch eine junge Geschichte. Gerade diese Herausforderung aber reizte die jungen Männer, die im Frühjahr ihr Abitur an der Erich-Fried-Gesamtschule gemacht haben: Till Sörensen, Leon Wilke und Merlin Metag. Unter der fachlichen Leitung des Historikers Florian Hans und des Geschichtslehrers Jörn Dau haben die Ex-Schüler nun eine Stadtführung konzipiert, zu der sie alle Interessierten einladen. Im Fokus stehen die bereits bestehenden Erinnerungszeichen und Denkmäler in Ronsdorf.
Am Mittwoch, den 30. November 2016 um 19 Uhr wird die Arbeitsgruppe, zu der auch Pfarrer Dr. Jochen Denker, Bezirksbürgermeister Harald Scheuermann-Giskes und die Leiterin der Begegnungsstätte Alte Synagoge, Dr. Ulrike Schrader gehören, ihre Entwürfe in der Begegnungsstätte der Öffentlichkeit präsentieren.
www.alte-synagoge-wuppertal.de
Ansprechpartnerin Dr. Ulrike Schrader, Tel. 0202-563.2843 oder info@alte-synagoge-wuppertal.de