Gedenken an die Deportation von 600 KZ-Häftlingen

13. Oktober 2014
11:00 - 00:00 Uhr
Ort: Parkplatz „Kienheide“ der Gemeinde Peenemünde (an der L264 zwischen Karlshagen und Peenemünde)
Veranstalter: Deutsch-Polnisches Kulturforum Odermündung e.V.

Nach einem Übereinkommen zwischen der SS und der Leitung der

Heeresversuchsanstalt Peenemünde zur Zwangsarbeit von KZ-Häftlingen in der

Raketenrüstung arbeiteten dort seit Juni 1943 etwa 600 französische,

polnische, sowjetische, tschechische, belgische, niederländische und

deutsche Häftlinge unter unmenschlichen Bedingungen.

Am 13. Oktober 1943 wurden die Häftlinge von hier in die unterirdische

Fabrik und in die Kommandos des Konzentrationslagers Mittelbau-Dora in

Thüringen verschleppt.

Insgesamt starben etwa 20.000 KZ-Häftlinge beim Bau der V2-Waffen.

Programm:


11-12 Uhr Gedenkfeier am Wald in Peenemünde mit Kranzniederlegung durch die Teilnehmer und Einweihung einer Gedenkstele 

12:30 -13:30 Uhr gemeinsames (kostenlos für Schüler und Lehrer) Mitagessen im Hotel Seeklause in Trassenheide

13:30 bis 15 Uhr  gemeinsames Gespräch der Schüler und Lehrer mit dem französischen Zeitzeugen Louis Garnier und zwei weiteren Mitgliedern des franz. Opferverbandes; Gäste sind willkommen.

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