Nach einem Übereinkommen zwischen der SS und der Leitung der
Heeresversuchsanstalt Peenemünde zur Zwangsarbeit von KZ-Häftlingen in der
Raketenrüstung arbeiteten dort seit Juni 1943 etwa 600 französische,
polnische, sowjetische, tschechische, belgische, niederländische und
deutsche Häftlinge unter unmenschlichen Bedingungen.
Am 13. Oktober 1943 wurden die Häftlinge von hier in die unterirdische
Fabrik und in die Kommandos des Konzentrationslagers Mittelbau-Dora in
Thüringen verschleppt.
Insgesamt starben etwa 20.000 KZ-Häftlinge beim Bau der V2-Waffen.
Programm:
11-12 Uhr Gedenkfeier am Wald in Peenemünde mit Kranzniederlegung durch die Teilnehmer und Einweihung einer Gedenkstele
12:30 -13:30 Uhr gemeinsames (kostenlos für Schüler und Lehrer) Mitagessen im Hotel Seeklause in Trassenheide
13:30 bis 15 Uhr gemeinsames Gespräch der Schüler und Lehrer mit dem französischen Zeitzeugen Louis Garnier und zwei weiteren Mitgliedern des franz. Opferverbandes; Gäste sind willkommen.