Vor 70 Jahren, am 20. Januar 1941, fand die Wannsee-Konferenz statt, bei der führende Vertreter des nationalsozialistischen Deutschen Reiches über die ťEndlösung der JudenfrageŤ berieten. Ein großer Teil der Überlebenden dieses Massenmordes suchte nach 1945 in Palästina eine neue Heimat. Etwa 200.000 Angehörige dieser Generation leben noch heute in Israel. Seit 1987 bietet die Selbsthilfeorganisation AMCHA ihnen und ihren Familien psychologische Unterstützung. In diesen 25 Jahren sind 14 Zentren in Israel entstanden, die allein 2011 über 13.500 Personen betreuten. Bei der Podiumsdiskussion soll es um die heutige Situation der Holocaustüberlebenden in Israel, um die Bedeutung des Erinnerns für sie und um die Möglichkeiten der Förderung eines öffentlichen Bewusstseins in Deutschland gehen.
Programm
Begrüßung
Dr. Ulrich Baumann, stellv. Direktor Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas
Grußwort
Prof. Dr. Rita Süssmuth, Bundestagspräsidentin a. D.
Zeitzeuge
Zwi Helmut Steinitz
Gesprächspartner
Dr. Natan Kellermann, Psychologe
Dr. Christian Staffa, Geschäftsführer Aktion Sühnezeichen Friedensdienste e. V.
Prof. Dr. Günter Morsch, Direktor Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten
Moderation
Alfred Eichhorn
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Veranstalter / Kooperationspartner: AMCHA Deutschland, Stiftung Denkmal, Aktion Sühnezeichen Friedensdienste, Gegen Vergessen – für Demokratie, Stiftung EVZ
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Anmeldung: Bitte melden Sie sich per E-Mail unter info[at]stiftung-denkmal.de spätestens bis 4. Mai 2012 an und planen Sie am Tag der Veranstaltung ausreichend Zeit für die Sicherheitskontrollen ein.