Kaum bekannt ist heute, dass zwischen 1933 und 1938 fünf deutsch-polnische Fußball-Länderspiele stattfanden, denen jeweils Tausende von Fußballfans aus beiden Ländern zuschauten. Sportliche Begegnungen, so auch im Fußball, waren ein Element in der nationalsozialistischen Politik der Vorkriegsjahre, in denen die Regierung des Deutschen Reiches sich um Verständigung mit seinem Nachbarland Polen bemühte. Der Vortrag beleuchtet die politischen Hintergründe der deutsch-polnischen Länderspiele und zeigt anhand der zeitgenössischen Berichterstattung in der polnischen und deutschen (Sport-)Presse auf, wie die Resonanz auf diese Spiele war.
Vortrag von Prof. Dr. Dieter Hertz-Eichenrode
Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Friedrich-Ebert-Stiftung
Begleitveranstaltung im Rahmen der Ausstellung "Hamburger Fußball im Nationalsozialismus. Einblicke in eine jahrzehntelang verklärte Geschichte."
Ort: Julius-Leber-Forum, Rathausmarkt 5