Nationalsozialistische Konzentrationslager waren Orte des Terrors und der Gewalt, in denen Gegner der nationalsozialistischen Diktatur, jüdische Menschen, sogenannte Asoziale, Sinti und Roma inhaftiert und oft auch umgebracht wurden. Nach Kriegsbeginn wurden viele Menschen aus den besetzten Gebieten in die Lager verschleppt. Die Häftlinge waren menschenverachtenden Lebensbedingungen und der tagtäglichen Gewalt durch die Aufseher ausgesetzt. Dennoch waren einige Häftlinge in der Lage Fußballspiele zu organisieren. In vielen Konzentrationslagern fanden ab 1942/43 regelmäßige Fußballspiele statt. Am Beispiel des Konzentrationslagers Neuengamme wird gezeigt, wie diese Spiele ausgesehen haben, wer daran teilgenommen hat und wie sie in die Geschichte der nationalsozialistischen Konzentrationslager eingeordnet werden können.
Vortrag von Veronika Springmann
Ort: Haus des Sports, Schäferkampsallee 1(am U-Bahnhof Schlump)