Führung durch die Gedenkstätte Gestapokeller, Neuer Graben (Schloss Osnabrück, Westflügel) am Sonntag, dem 16. Februar 2014, 15-17 Uhr von Ute Becker,
Vorstand Gedenkstätte Gestapokeller. Älteren Osnabrückern ist es noch in Erinnerung: Im Osnabrücker Schloss saß die Gestapo. Heute befindet sich in einem Teil der ehemaligen Haftzellen im Keller des Westflügels eine Gedenkstätte, die am 9. November 2001, dem Gedenktag an die Reichspogromnacht 1938, eröffnet werden konnte. Die Führung wird zeigen, welche Rolle die Osnabrücker Gestapostelle im System der Bespitzelung der Bevölkerung und Verfolgung missliebiger Personen durch das nationalsozialistische Regime spielte. Sie wird an Menschen erinnern, die hier - auf lokaler Ebene - in das Räderwerk der Gestapo gerieten. Zugleich wird von Menschen die Rede sein, die das Regime stützten, weil es ihnen scheinbare Normalität und verlockende Aufstiegsmöglichkeiten bot. Der Eintritt zu dieser gemeinsamen Veranstaltung der Volkshochschule Osnabrück, des Kulturgeschichtlichen Museums / Felix-Nussbaum-Haus, sowie der Gedenkstätten Gestapokeller und Augustaschacht beträgt 3 Euro. Anmeldungen zu dieser Veranstaltung sind bei der Volkshochschule Osnabrück unter Tel.: 0541 323-2243 oder in der Gedenkstätte Gestapokeller bei Beginn der Führung möglich.