In seinem aktuellen Sachbuch Fremde im neuen Land erkundet
der Berliner Autor und leitende Redakteur der taz Klaus Hillenbrand
jüdische Perspektiven auf das besiegte Deutschland kurz
nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Einige der nach Palästina
ausgewanderten deutsch-jüdischen Flüchtlinge, die spöttisch
„Jeckes“ genannt wurden, erzählten nach 1945 in einer eigenen
Zeitung über ihre Besuche in Deutschland und wie Deutsche und
Juden ihr Leben nach der Schoa neu organisierten. Hillenbrand,
der diese spannungsreichen Texte umfassend untersucht hat,
wird eine Auswahl präsentieren und über die Schicksale ihrer
Autoren berichten.
Ort: Festsaal
Eintritt: 5,00/3,00 Euro