AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG / NEU: 1. Oktober 2014, 19.30 Uhr
Ausstellungsdauer: 2. Oktober 2014 – 17. Mai 2015
Die Wechselausstellung porträtiert den Wandel der 1970er und 1980er Jahre. Die Wiedereinweihung der Synagoge 1985 und die gleichzeitige Gründung des Jüdischen Kulturmuseums Augsburg-Schwaben markieren den festlichen Glanz- und Wendepunkt einer Zeit, in der die kleine jüdische Gemeinde schrumpft.
Auf überregionaler Ebene organisiert sich zeitgleich mit dem gesellschaftlichen Aufbruch dieser Jahre jüdisches Leben neu. Eine junge Generation sucht ihre Heimat zwischen Deutschland und Israel. Getragen vom Engagement Einzelner wächst vor Ort die Bereitschaft, jüdische Geschichte als Teil der Heimatgeschichte wahrzunehmen und die Verbrechen der NS-Zeit zu benennen. Die Ausstellung zeigt, dass die Kontroversen dieser Jahre den Boden bereitet haben für ein selbstbewusstes jüdisches Leben in Deutschland.