Am 15. Januar 1945 waren nach einer überlieferten Gesamtstärkemeldung insgesamt 714.211 KZ-Häftlinge registriert, unter ihnen 202.674 Frauen, also ein Viertel aller Häftlinge. Etwa 13.500 von ihnen waren im Lagerkomplex Neuengamme inhaftiert. Warum waren sie deportiert worden? Gab es frauenspezifische Aspekte der Lagerhaft? Wie verhielten sich Aufseherinnen im Vergleich zu ihren männlichen Kollegen?
Referentinnen: Karin Heddinga, Ulrike Jensen und Katharina Möller (alle KZ-Gedenkstätte Neuengamme)
Die Fortbildung ist kostenfrei. Für Kuchen und Obst wird eine private Umlage von € 2,00 pro Person vor Ort erhoben.
Anmeldung bis zum 15. April 2022.