Die PK-Fotografen der Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg
Erstmals wurden Propagandakompanien beim Einmarsch in die Tschechoslowakei 1938 aufgestellt. Ihre Zahl stieg 1941 auf fünfzehn an und erreichte 1942 ihren Höhepunkt mit vierzig Kompanien. 1943 wurden sie zu einer einheitlichen Propagandatruppe zusammengefasst. Der sogenannte Kriegsberichter agierte nicht nur als Fotograf oder Kameramann, sondern wurde als an der Waffe ausgebildeter Soldat im Dienst der Propaganda eingesetzt, der Bilder als politische Waffe zu liefern hatte. Die Anzahl der bis Kriegsende entstandenen Fotografien wird auf mindestens dreieinhalb Millionen geschätzt.
Alexander Zöller hat sich eingehend mit den Propagandakompanien beschäftigt und wird im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Lesung im Wintergarten“ über die Geschichte der PK vortragen. Dabei wird er auf Aspekte wie Aufgaben, Einsatzgebiete und Gliederung eingehen sowie die Thematik auch anhand von Bildbeispielen erörtern.
Der Eintritt ist frei.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Deutsch-Russisches Museum Berlin-Karlshorst
Zwieseler Straße 4 | 10318 Berlin
Tel.: 030 / 501 508 10
S-Bahnhof Karlshorst / Bus 296
U-Bahnhof Tierpark / Bus 296