Finissage der Ausstellung „100 Jahre Leugnung“

15. Mai 2015
19:00 - 00:00 Uhr
Ort: Bildungsstätte Anne Frank, Hansaallee 150, 60320 Frankfurt
Veranstalter: Bildungsstätte Anne Frank

Im Gespräch: Junge ArmenierInnen in Deutschland


Welche Rolle spielt der Völkermord an den ArmenierInnen für die Nachkommen der Überlebenden heute? Welche Aspekte der Erinnerung sind ihnen wichtig? Was halten sie von den jüngsten Debatten zur Frage der Anerkennung in Deutschland?

Wir freuen uns auf das Gespräch mit drei jungen FrankfurterInnen:

Jeanette Ehrmann ist Fellow am Forschungsinstitut für Philosophie Hannover und promoviert an der Goethe-Universität Frankfurt. Ihr Großvater hat den Genozid an den ArmenierInnen überlebt. Vor kurzem hat sie den Artikel „Ich erinnere mich und verlange“ veröffentlicht.

Georgi Ambarzumjan hat u.a. an der Universität Frankfurt Jura studiert. Er ist aktiv im Zentralrat der Armenier in Deutschland und war u.a. 2013 Teil der ersten internationalen Delegation in Istanbul, die den Genozid an den ArmenierInnen in der Türkei gedachte.

Shushan Tumanyan ist in Eriwan/Armenien geboren und Lehramstsstudentin an der Universität Frankfurt. Sie ist u.a. im Armenischen KulturVerein in Hessen e.V. aktiv und war am 24. April zum 100. Gedenktag in der armenischen Hauptstadt.

Moderation: Dr. Katharina Kunter, Evangelische Akademie Frankfurt

Die Ausstellung 100 Jahre Leugnung. Der Völkermord an den ArmenierInnen und Erinnerung(en) in der deutschen Migrationsgesellschaft ist noch bis 28. Mai in der Bildungsstätte Anne Frank zu sehen.