Filmvorführung und Gespräch »Liebe Angst« mit Kim Seligsohn

Film
12. April 2024
19:00 - Uhr
Ort: In der Alten Wartehalle im Bahnhof Fürstenberg Bahnhofstraße 1 16798 Fürstenberg/Havel
Veranstalter: Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück

Die Mahn- und Gedenkstätte lädt zur Vorführung des Dokumentarfilms „Liebe Angst“ (Regie: Sandra Prechtel, 2022) am Freitag, den 12. April 2024 um 19 Uhr in die Fürstenberger Bahnhof ein. Nach der Vorstellung des Films findet ein Gespräch mit der Protagonistin Kim Seligsohn sowie Dr. Andrea Genest, der Leiterin der Gedenkstätte Ravensbrück, statt. Das Filmgespräch wird moderiert von Kirsten Poggendorff, Brückenschlag e. V.

Über den Film:

Lore war sechs Jahre alt, als ihre Mutter Marianne Seligsohn nach Auschwitz deportiert wurde. Lore Kübler ist eine „DP" – eine Displaced Person, bis zum heutigen Tag. Von morgens bis abends schreibt sie Artikel aus dem Weser-Kurier auf Karteikarten, archiviert sie in Kisten, Körben und Kartons. Kim ist die Tochter von Lore. Kim hat ihre Musik, ihre Hunde, ihren Glauben. Kim Seligsohn kämpft gegen die Angst, um ein Stück Normalität, um den Boden unter den Füßen.

Ein Leben lang hat ihre Mutter nicht gesprochen: nicht über Marianne, Kims Großmutter, nicht über das Versteck, in dem Lore als Kind überlebt hat, nicht über Tom, Kims Bruder, der sich das Leben genommen hat. Aber Kim will reden: über die Kindheit mit Lore, über Tom, über die beschädigten Leben beider. LIEBE ANGST begleitet aus großer Nähe den Prozess der Annäherung zwischen Mutter und Tochter, ihre Wut, ihre Kraft, und eine Liebe, die immer da war, aber nicht gelebt werden konnte.

Einen Trailer des Films und weitere Informationen finden Sie hier.

Die Veranstaltung ist Teil des Programmes des 79. Jahrestags der Befreiung des Frauen-Konzentrationslagers Ravensbrück. Das vollständige Programm des Jahrestages finden Sie hier.

Der Eintritt ist frei.

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