"Der Staat gegen Fritz Bauer"
(D 2015, Regie: Lars Kraume, 105 Min.).
Als Fritz Bauer Mitte der 1950er Jahre zum hessischen Generalstaatsanwalt berufen wird, setzt er sich große Ziele: ER will die NS-Verbrecher anklagen und damit vor allem dafür sorgen, dass Deutschland die nationalsozialistischen Massenverbrechen anerkennt und sich mit dieser Vergangenheit auseinandersetzt. Jahrelang arbeitet Bauer daran, die flüchtigen Funktionäre des Dritten Reiches zu verhaften, um ihnen in Deutschland den Prozess zu machen. Vor allem den ehemaligen NS-Obersturmbannführer und Deportationsspezialisiten Adolf Eichmann will er zur Verantwortung ziehen. Die Arbeit, die Fritz Bauer macht, sieht nicht jeder in Deutschland der Nachkriegszeit gern. Es gibt viele, die diese grundsätzliche Auseinandersetzung vehement ablehnen, darunter nicht wenige, die noch in alten NS-Idealen verhaftet sind. sie sehen Bauer als Unruhestifter und Landesverräter an. Und somit als Staatsfeind.
Weitere Informationen finden Sie auf den angehängten Einladungskarten und auf www.stiftung-evz.de
Anhang