Filme und Diskussion: Mythen des Alltags

Film
Diskussion/Gespräch
17. März 2024
11:00 - 13:00 Uhr
Ort: Abaton-Kino, Allende-Platz 3/Grindelhof, 20146 Hamburg
Veranstalter: Evangelischen Akademie der Nordkirche, Landeszentrale für politische Bildung Hamburg, Deutschen Psychoanalytischen Gesellschaft Hamburg e. V.

„‚Ich kann das Böse nicht mehr sehen.‘ Das Bellaria-Kino in Wien.“

Das „Bellaria-Kino“ in Wien bot ein ganz spezielles Sortiment an – Filme aus der Zeit Nazideutschlands. Die Besuchenden, die der Autor 1989 antraf und befragte, waren Menschen geboren von 1920 bis 1925. Die Nazizeit hatten sie als ihre beste Zeit erlebt. Der Besuch im „Bellaria“ war nicht nur Zeugnis einer andauernden Verführung und Lüge, sondern auch die bittere Erzählung über alte Menschen und deren Jugendträume, über Einsamkeit und Tod.

Südwestfunk, 1989, 45 Minuten

„Joseph Beuys, Kleve. Eine Innere Mongolei.“

Wie die Besuchenden des „Bellaria-Kinos“ ihre Träume aus den Mythen des untergegangenen „Dritten Reiches“ aufluden, so schuf der Künstler Joseph Beuys in Installationen, Zeichnungen und Aktionen seine eigenen Mythen – ein Traumland, das er „Eurasien“ und eine „Innere Mongolei“ nannte und in dem er selbst als „Schamane“ agierte.

WDR/Arte 1991, 30 Minuten.

Teil der Dokumentarfilm-Reihe „Die Rückkehr der Täter“ von Hannes Heer.

Preis: 10 Euro, ermäßigt: 7,50 Euro

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