NS-Dokumentationszentrum München, Auditorium
Eintritt 15 € | 7,50 € ermäßigt bei Erwerb der Karte im NS-Dokumentationszentrum; bei Bezug über München Ticket zzgl. Gebühren
Veranstalter: Europäische Kulturstiftung EUROPAMUSICALE und NS-Dokumentationszentrum München in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Musik und Theater München
Die Konzertreihe „Feindsender“ beleuchtet an sechs Abenden die kontroverse und tragische Situation des Jazz unter der Nazi-Diktatur. Die Konzerte werden ausführlich moderiert und mit interessanten Rückblicken auf die Musikszene und Zitaten aus Originalquellen angereichert.
Das Ensemble besteht aus Studierenden und Dozenten der Hochschule für Musik und Theater München unter der künstlerischen Leitung von Tizian Jost. Dabei werden besonders begabte Musikerinnen und Musiker gefördert. Das NS-Dokumentationszentrum München veranstaltet diese Reihe in Zusammenarbeit mit der Europäischen Kulturstiftung EUROPAMUSICALE und der Hochschule für Musik und Theater München.
Teil 6: Jazz in den besetzten Staaten
Jazz war seit den 1920er Jahren in vielen europäischen Ländern, wie den Niederlanden, Frankreich und den skandinavischen Ländern, weit verbreitet. Mit der deutschen Besetzung wurde der Jazz jedoch auch dort bald verboten. Im Untergrund, durch Widerstand, Kollaboration, Opportunismus und Subversion konnte sich jedoch in diesen Ländern – insbesondere in Frankreich – die Musikkultur ihre besonderen Wege bahnen. Diesen Spezialfall illustrieren die Musiker mit vielen interessanten musikalischen Beiträgen.