Antisemitische Gewalt ist auch im postnationalsozialistischen Deutschland weit verbreitet. Antisemitismuskritische Bildung ist aufgefordert, unterschiedlichen Erscheinungsformen von Antisemitismus in einer pluralen Gesellschaft zu begegnen. Aktuelle Kritiken aus Bildungsarbeit und Wissenschaft geben dabei Anlass zur Reflexion. Sind Bildungsansätze gegen Antisemitismus an die diverse und digitale Gesellschaft angepasst? Wie nehmen sie Bezug auf die Lebenswelten junger Menschen? Wie gelingt die Einübung von Antisemitismuskritik und wo werden antisemitismusrelevante Wissensbestände unreflektiert reproduziert?
Programm
10:00 – 10:30 Begrüßung und Vorstellung
10:30 – 12:00 Input
12:00 – 13:00 Lunch
13:00 – 13:45 Diskussion
13:45 - 14:00 Pause
14:00 – 15:30 Workshops
15:30 – 16:00 Abschluss
16:30 – 17:30 Führung durch die Ausstellung (optional)
Anmeldung zum Fachtag bis zum 3. November 2022 an:
Aufgrund der aktuellen Pandemiesituation ist die Veranstaltung auf 30 Teilnehmende begrenzt.