In der museumseigenen Publikationsreihe sind im vergangenen Jahr zwei Hefte zur Berliner Nachkriegsgeschichte erschienen, die insbesondere die sowjetische Präsenz in der Stadt in den Blick nehmen. Zwei anschaulich bebilderte Vorträge umreißen deren Themen genauer:
Zum einen die wichtige Rolle des ersten Stadtkommandanten Bersarin beim beginnenden Wiederaufbau der zerstörten Stadt 1945 sowie die Diskussion um seine Ehrenbürgerwürde, die bis in die Gegenwart anhält.
Des Weiteren geht es um Berlin als einen Schauplatz des Kalten Krieges und um das sehr ambivalente Verhältnis der Alliierten im geteilten Berlin, das sich beispielsweise zeigt in der zuerst bis 1948 gemeinsamen Arbeit in der Alliierten Kommandantur, dann den Jahren der beiden Berliner Blockaden, dem Mauerbau und der anschließenden Panzerkonfrontation am Checkpoint Charlie. (Das Museumsheft »Die Alliierten und die geteilte Stadt. Kalter Krieg in Berlin« entstand in Kooperation mit dem AlliiertenMuseum, dem Berliner Kolleg Kalter Krieg am Institut für Zeitgeschichte München-Berlin und der Stiftung Berliner Mauer.)
Begrüßung/Moderation: Ricardo Neuner (Museum Berlin-Karlshorst)
Eintritt frei. Für die Teilnahme melden Sie sich bitte an unter kontakt(at)museum-karlshorst.de