Noch vor der eigentlichen Stadtgründung Salzgitters im Jahr 1942 entstanden bereits einige Jahre vorher die ersten Siedlungsteile im südlichen Stadtgebiet. Die modernen Häuserzeilen wurden ganz im Sinne der nationalsozialistischen Musterstadt aufgebaut.
In den damals modernen Straßenzügen entwickelten sich in kürzester Zeit zwei Siedlungsteile, mit allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens.
In die begehrten Wohnungen zogen Familien aus dem ganzen Deutschen Reich, um in der neuen Stadt zu arbeiten. Im Laufe der Jahrzehnte veränderte sich die Bewohnerstruktur immer wieder.
Die Spuren der NS-Ideologie zur Gründungszeit sowie Punkte der Erinnerung früherer Bewohner lassen sich noch heute gut nachvollziehen.
In einer Führung durch die Straßenzüge der Westsiedlung werden einige markante Stellen genauer vorgestellt.
Ausgangspunkt ist der Martin-Luther-Platz, der heute alle Zeitspuren der Siedlungsgeschichte vereint. Bei einem Streifzug durch die ehemalige „Fliegersiedlung“ werden besondere Elemente der NS-Architektur hervorgehoben.
Führung: Maike Weth
Zeit: 16.00 Uhr – 17.00 Uhr ❘ Treffpunkt: Martin-Luther-Platz 1-2 (Netz-Ost-West), 38259 Salzgitter-Bad