„Erkenne, dass es böse ist! Christliche Botschaft und Menschenfeindlichkeit als Herausforderung für Kirche und Gesellschaft

Tagung/Seminar/Workshop
25. April 2012
09:45 - 17:00 Uhr
Ort: Meißen - Evangelische Akademie Meißen
Veranstalter: Studienbereich Jugend der Evangelischen Akademie Meißen etc.

Tagungsnummer: 12-110


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Menschenverachtende Einstellungen und rechtsextreme Handlungsmuster sind vielfältig. Welches Ausmaß diese annehmen können, dies hat die breite Öffentlichkeit durch die Aufdeckung der sog. „Zwickauer Zelle – Nationalsozialistischer Untergrund“ (NSU) schockiert zur Kenntnis nehmen müssen. Ein anderes Beispiel sind Demonstrationen von Rechtsextremen und Modernen Nazis. Doch diese zwei Aspekte bilden keineswegs das Problem der in unserer Gesellschaft fest verankerten Menschenfeindlichkeit wieder. Die NSU ist aufgedeckt und eine Demonstration ist auch irgendwann vorbei.

Allerdings sind Menschenfeindlichkeit und rechtsextremes Gedankengut täglicher Bestandteil und mitten in unserer Gesellschaft zu finden. Dies ist mittlerweile hinreichend bekannt und wissenschaftlich fundiert nachgewiesen. Also bleibt es eine Herausforderung und Handlungsnotwendigkeit für Kirchen und Christ_innen, sich gegen menschenverachtendes Handeln zu Wort und Tat zu melden. Doch wie kann konkret gehandelt werden? Mit wem darf ich z. B. gemeinsam in welcher Form dagegen demonstrieren? Und weshalb wird die Debatte um den Rechtsextremismus oft überlagert von einer Debatte um einen sog. „Extremismus“?

Dieser Praxistag will einen Beitrag zur Verständigung leisten und einen Auftrag zum täglichen Handeln formulieren.

Seien Sie eingeladen, eigene Erfahrungen in den Diskussionsprozess einzubringen und auch zu fragen, wie Kirche gesellschaftliche Verantwortung übernehmen und zeigen kann und wo Sie Grenzen des Handelns sehen.


Anmeldung:

Bitte melden Sie sich mit beiliegender Antwortkarte oder über unsere Homepage an. Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an Ines Franke (03521-4706-15, ines.franke@ev-akademie-meissen.de).

HINWEIS:

Ausgeschlossen von der Veranstaltung sind Personen, die neonazistischen Organisationen angehören, der neonazistischen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige Menschen verachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind. Der Veranstalter behält sich vor, von seinem Hausrecht Gebrauch zu machen und diesen Personen den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder sie von dieser zu verweisen.

Programm als PDF-Download