Dr. Theodor Haubach, geboren am 15. September 1896 in Frankfurt am Main, lebte in den 1920er-Jahren in Hamburg. 1927 wurde er Abgeordneter der SPD in der Hamburgischen Bürgerschaft. Beim Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold war er an führender Stelle tätig. Nach dem SPD-Verbot 1933 wirkte er im Untergrund, suchte ein Netzwerk aus Mitgliedern der Gewerkschaften, des Reichsbanners und der SPD zu entwickeln. Er wurde deshalb fast zwei Jahre im KZ Esterwegen inhaftiert. Seit Herbst 1942 aktive Beteiligung im Kreisauer Kreis; nach einem erfolgreichen Umsturz sollte er Mitglied der Regierung werden. Die Gestapo verhaftete ihn im August 1944. Theodor Haubach wurde im Januar 1945 vom Volksgerichtshof zum Tode verurteilt und am 23. Januar 1945 in Berlin-Plötzensee hingerichtet. In Hamburg erinnern heute u.a. eine Schule und ein Straßenname an den bedeutenden Sozialdemokraten und Widerstandskämpfer Theodor Haubach.
Vortrag und Gespräch mit Dr. Peter Zimmermann, ehemaliger Leiter der Theodor-Haubach-Schule und Autor des 2004 veröffentlichten Buches „Theodor Haubach (1896-1945). Eine politische Biographie“
Weitere Informationen: herbert.diercks@bksm.hamburg.de, Telefon: 0 40 – 4 28 13 15 17