Dieses Programm führt zu der Frage, wie Erinnerung an die NS-Verbrechen persönlich und gesellschaftlich gestaltet sein soll.
Die ersten beiden Tage haben einen historischen Schwerpunkt. Das Programm beginnt im Gedenkort SA-Gefängnis Papestraße in Tempelhof-Schöneberg, der 2013 neu eröffnet wurde. Anhand der Geschichte der ehemaligen Haftkeller beschäftigen sich die Jugendlichen mit den Schicksalen der Opfer und diskutieren über den Weg zur NS-Diktatur.
Der zweite Programmtag führt ins Haus der Wannsee-Konferenz. Historisch geht es hier um die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden. An beiden Tagen werden sich die Jugendlichen jedoch auch bereits mit Fragen der Erinnerungskultur und mit den Aufgaben von Gedenkstätten beschäftigen.
Am dritten Tag besuchen die Schülerinnen und Schüler in Kleingruppen zunächst verschiedene Denkmale in der Stadt. Anschließend kommt die Gruppe in der Ausstellung 7xjung zusammen, um die Exkursionen auszuwerten. Dabei reflektieren die Jugendlichen ihre individuellen Zugänge zu Geschichte und Erinnerung und diskutieren, wie Erinnerung in unserer Gesellschaft gestaltet sein sollte.
ab Klasse 10 / ab 15 Jahren
1. Tag, 5 Stunden:
Gedenkort SA-Gefängnis
Papestraße – Jugend Museum
2. Tag, 5 Stunden:
Haus der Wannsee-Konferenz