erfasst, verfolgt, vernichtet Kranke und behinderte Menschen im Nationalsozialismus

Ausstellung
3. August 2016 -
6. September 2016
09:00 - 18:00 Uhr
Ort: Untere Rathaushalle Bremen
Veranstalter: Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN)

erfasst, verfolgt, vernichtetKranke und behinderte Menschen im Nationalsozialismus


Die Ausstellung nimmt die Frage nach dem Wert des Lebens

als Leitlinie. Sie erzählt die Geschichte von Ausgrenzung,

Zwangssterilisationen und Massenmord, beschäftigt sich mit Opfern, Tätern, Tatbeteiligten und Opponenten und fragt schließlich nach der Auseinandersetzung mit dem Geschehen von 1945 bis heute.


 

Das Begleitprogramm zur Ausstellung setzt sich in Vorträgen,

Zeitzeugengesprächen, Führungen und Filmen nicht nur mit der Geschichte nationalsozialistischer Psychiatrie- und Gesundheitspolitik auseinander.

Es schafft darüber hinaus ein breites Forum für aktuelle Fragen, die vor dem historischen Hintergrund betrachtet werden: Entschädigung und Wiedergutmachung, Stigmatisierung und Partizipation von Menschen mit körperlichen, geistigen und psychischen Behinderungen, Krankentötungen heute und aktuelle medizin-ethische Fragestellungen.

Das Projekt startet mit dem Gedenktag am Mo 30.5. um 16 h am Mahnmal IRRSTERN im Park des Klinikums Bremen-Ost.

Weitere Veranstaltungen finden Sie im Begleitprogramm!

Ausstellungsflyer

Begleitprogramm

Eine Ausstellung der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und

Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN) in

Verbindung mit der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden

Europas und der Stiftung Topographie des Terrors.

Die Ausstellung ist täglich von 9 h bis 18 h geöffnet (barrierefreier Zugang). Der Eintritt ist frei