Nur wenige Minuten haben gefehlt, und die Weltgeschichte hätte wohl einen anderen Verlauf genommen. Ein spannender neuer Kinofilm (113 Minuten) erzählt von Georg Elser, dem schwäbischen Schreiner und lange verkannten Widerstandskämpfer, der die durch Hitler drohende Kriegsgefahr früh erkannte und aufhalten wollte. Am 8. November 1939 detonierte Elsers Bombe im Münchner Bürgerbräukeller, doch Hitler hatte 13 Minuten zuvor überraschend den Saal verlassen. Elser wurde auf seiner Flucht in die Schweiz gefasst. Nach Folter und Haft wurde er am 9. April 1945 im KZ Dachau ermordet. Für das Gespräch nach dem Film hat die Ko-Drehbuchautorin Léonie-Claire Breinersdorfer zugesagt.