"...Eine Qualvolle Zeit, die Narben hinterlassen hat, die nie heilten." Zeitzeugengespräch mit David Salz

23. April 2014
18:00 - 00:00 Uhr
Ort: Humboldt-Universität zu Berlin, Senatssaal, Unter den Linden 6, 10117 Berlin
Veranstalter: Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas

David Salz (*1929) stammt aus Berlin. Mit 13 Jahren verschleppte die Gestapo ihn nach Auschwitz. Bei der ›Selektion‹ an der Rampe gab er sich als 16-jähriger Elektriker aus und wurde in den Buna-Werken eingesetzt. Bei der Räumung des Lagers im Januar 1945 transportierte die SS Salz und Tausende andere Häftlinge neun Tage lang in offenen Kohlewaggons nach Mittelbau-Dora bei Nordhausen. Dort leistete er schwerste Zwangsarbeit im Stollen, um die ›Wunderwaffen‹ V1 und V2 herzustellen. Salz floh während eines Bombenangriffes und versteckte sich bis zu seiner Befreiung in einem Wald. 1946 wanderte er nach Palästina aus.