»EIN WIENER IN LONDON«

18. September 2014
19:00 - 00:00 Uhr
Ort: Museum für Fotografie/Helmut-Newton-Stiftung Jebensstraße 2, 10623 Berlin
Veranstalter: Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas

ERICH FRIED (1921 – 1988)

Dichter, Übersetzer, Essayist

Erich Fried wurde am 6. Mai 1921 in Wien geboren und wuchs dort auf; sein Vater war Spediteur, seine Mutter Grafikerin.

Er schrieb bereits als Gymnasiast, war Mitglied einer Kinderschauspieltruppe, bis der deutsche Einmarsch 1938 ihn "aus einem österreichischen Oberschüler in einen verfolgten Juden verwandelte". Der Vater wurde von der Gestapo ermordet, Fried gelang es, nach London zu fliehen und in den folgenden Monaten auch seine Mutter und mehr als siebzig andere Personen ins englische Exil zu retten.

 

Durch den Abend führt:

Dr. Klaus Wagenbach /Verleger, persönlicher Freund von Fried

Gesprächsgäste:

Dr. Volker Kaukoreit, Wien/Hofrat und ausgewiesener Erich Fried Experte und Catherine Fried-Boswell/ 3. Ehefrau von Erich Fried, London

Begrüßung: Lea Rosh

Eintritt: 10,- €

Im Museum für Fotografie/Helmut-Newton-Stiftung

Jebensstraße 2, 10623 Berlin (direkt am Bahnhof Zoologischer Garten)

 

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