ERICH FRIED (1921 – 1988)
Dichter, Übersetzer, Essayist
Erich Fried wurde am 6. Mai 1921 in Wien geboren und wuchs dort auf; sein Vater war Spediteur, seine Mutter Grafikerin.
Er schrieb bereits als Gymnasiast, war Mitglied einer Kinderschauspieltruppe, bis der deutsche Einmarsch 1938 ihn "aus einem österreichischen Oberschüler in einen verfolgten Juden verwandelte". Der Vater wurde von der Gestapo ermordet, Fried gelang es, nach London zu fliehen und in den folgenden Monaten auch seine Mutter und mehr als siebzig andere Personen ins englische Exil zu retten.
Durch den Abend führt:
Dr. Klaus Wagenbach /Verleger, persönlicher Freund von Fried
Gesprächsgäste:
Dr. Volker Kaukoreit, Wien/Hofrat und ausgewiesener Erich Fried Experte und Catherine Fried-Boswell/ 3. Ehefrau von Erich Fried, London
Begrüßung: Lea Rosh
Eintritt: 10,- €
Im Museum für Fotografie/Helmut-Newton-Stiftung
Jebensstraße 2, 10623 Berlin (direkt am Bahnhof Zoologischer Garten)
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